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Am Montag, 25. März hat Nautilus Schweiz zum Presse Event Eingeladen. Radio und Fernsehen waren interessiert dabei. Dieses Jahr war der Anlass auch Teil der europäischen Fair Transport Aktionswoche und wurde durch die ETF unterstützt.

Es gab eine Presseerklärung und wir haben auch mit Banner und Flugblätter auf die Zustände in der Flusskreuzfahrt, und der Stand der Verhandlungen für bessere Arbeitsbedingungen mit Schweizer Arbeitgeber berichtet.

Der Boom der Schweizer Flusskreuzsfahrt ist ungebrochen. Die Schweizer Flotte ist längst die grösste in Europa mit bald 10. 000 Beschäftigten. Doch leider geht dieser Boom nach wie vor oftmals an den Beschäftigten vorbei. Wir hören regelmässig Klagen über überlange, unentschädigte Arbeitszeiten, niedrige Löhne oder Verletzungen von Arbeitnehmerrechten. Leider handelt es sich hierbei bei weitem nicht nur um Einzelfälle und schwarze Schafe.

Uns ist sehr daran gelegen, zusammen mit den Firmen den Ruf der Branche als Branche mit zukunftsträchtigen, guten Arbeitsplätzen zu entwickeln, die mittelfristig auch für westeuropäische Arbeitskräfte attraktiv sein werden und nicht wie derzeit in der Regel nur für Menschen aus Osteuropa sowie aus sogenannten Drittstaaten (z.B. Asien).

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Wir haben im vergangenen Jahr hierzu mit einigen Firmen zunächst vielversprechende Gespräche geführt mit dem gemeinsamen Ziel, zu verbindlichen Vereinbarungen über Arbeitsstandarts ab 2020 zu kommen. Leider ist dieser Schwung je mehr verblasst, je konkreter es werden sollte. So haben die Firmen die Gespräche mit vagen Einlassungen einschlafen lassen oder sich einfach nicht mehr gemeldet.


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