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Reglemente

Die Reglemente von Nautilus International bieten weitergehende Erklärungen und zusätzliche Orientierungshilfe bezüglich der Leitungsrichtlinien der Gewerkschaft.

Die Statuten können nur durch die Statuten-Hauptversammlung geändert werden, die normalerweise zur selben Zeit stattfindet wie die Generalversammlung von Nautilus International. Bestimmungen können durch den Rat von Nautilus geändert werden.

Die auf dieser Seite aufgeführten Reglemente wurden vom Rat gemäss Richtlinie 2(q) angenommen und haben die Wirkung einer Richtlinie. Die letzte Änderung der Reglemente erfolgte am Oktober 2015.

Einführung

Reglemente bezüglich der Umsetzung der Statuten, wie vom Rat gemäss Artikel 2(q) der Statuten angenommen. Die Reglemente haben dieselbe Gültigkeit wie wenn sie in den Statuten enthalten wären.

Die Statuten dienen dazu, übergeordnete Befugnisse, Pflichten und Zuständigkeiten zu liefern, die dann, wo dies angemessen ist, in den Reglementen, die vom Rat unter Artikel 2 (q) der Statuten angenommen wurden, weiter verstärkt werden. Sollte zwischen Statuten und Reglementen ein Konflikt vorliegen, haben die Statuten Vorrang.

Artikel 2(q) lautet folgendermassen:

«(q) Der Rat hat die Befugnis, Reglemente zu erlassen und diese wenn notwendig zu ändern, um die allgemeinen Berechtigungen gemäss den Statuten implementieren zu können, und all diese Reglementen haben dieselbe Gültigkeit, als wenn sie direkt in den Statuten verankert wären.»

Obgleich Artikel 2(q) dem Rat allgemeine Kompetenzen verleiht, wird auch in einer Reihe spezifischen Artikeln auf die Anwendung der Artikel 2 (q) der Statuten verwiesen, wo dem Rat eine Pflicht auferlegt wird, Reglemente zu erlassen. Die nachfolgenden Reglemente fallen generell in die letztere Kategorie.

Alle Reglemente müssen zusammen mit der entsprechenden Artikel der Statuten gelesen werden.

Reglement 1: Zweck – 3.1 Unter den gemäss der Artikel 12.2 (b) der Statuten gewählten Präsident des Rats, Vizepräsident und Stellvertretender Vizepräsident müssen sich wenigstens ein Ratsmitglied aus dem Vereinigten Königreich und eines aus den Niederland

Zur Information:

Artikel 3.3 der Statuten legt fest, dass Vollmitglieder ein Anrecht auf Leistungen, wie von Zeit zu Zeit vom Rat festgelegt, haben. Diese können je nach Vollmitgliedsgruppen variieren.

Artikel 3.6 der Statuten legt fest, dass assoziierte und angeschlossene Mitglieder nur Leistungen im Ermessen des Rates erhalten sollen und Artikel 3.7 der Statuten umfasst dieselbe Klausel für Ehrenmitglieder.

Formulierung

1.1 Die Gewährleistung von Leistungen für ein beliebiges Mitglied, eine Mitgliedskategorie oder eine andere Mitgliedergruppe liegt in jedem Fall im Ermessen des Rates und unterliegt der Gesetzgebung des Vereinigten Königreichs und im Land der nationalen Sektion des Mitglieds oder einem anderen relevanten Land.

1.2 Um in den Genuss von Leistungen zu kommen, müssen die Beiträge eines Mitgliedes gemäss den Statuten an dem Tag, an dem die Leistung relevant wird, beglichen worden sein, sodass keine Ausstände vorliegen.

1.3 Beschäftigungsbezogene Leistungen (wie vom Rat definiert) stehen nur Vollmitgliedern zur Verfügung, die an dem Tag, an dem die Leistungen relevant werden, in einem Beschäftigungsverhältnis sind. Leistungen, wie beispielsweise Rechtsschutz und -beratung, können auch assoziierten, angeschlossenen oder ehemaligen Mitgliedern gewährt werden, sofern sich diese auf Angelegenheiten beziehen, die während eines Zeitraums der Vollmitgliedschaft eingetreten sind.

1.4 Nur Vollmitglieder dürfen (als Kandidat oder als Stimmberechtigter) an Wahlen, Generalversammlungen, ausserordentlichen Generalversammlungen oder Statuten-Generalversammlungen (was das Einreichen von Anträgen, das Reden oder Wählen anbelangt) oder an anderen Konferenzen teilnehmen, ausser denen, für die der Rat sein spezielles Einverständnis abgegeben hat, wie beispielsweise die Nautilus Pensions Association oder das Nautilus Welfare Fund Committee.

1.5 Wo dies möglich ist, sind kommerzielle Dienstleistungen allen Mitgliederkategorien bereitzustellen.

Eine Leistung wird im Rahmen dieses Reglements «relevant», wenn das Mitglied die Leistung anfordert, oder sofern früher, an dem Tag der fraglichen Angelegenheit, für die die Leistung angefordert wird.

Reglement 2: Zweck – gemäss Artikel 6.2 und 6.7. der Statuten «Rechtsschutz und Rechtsberatung» sowie Artikel 3 der Statuten «Mitgliedschaft»: Bestimmung des Umfangs an Rechtsschutz und Rechtsberatung und Festlegung der detaillierten Reglementen für die Umsetzung von Artikel 6 der Statuten insgesamt sowie für die diesbezüglichen Leistungen

2.1 Die Entziehung eines Zertifikats oder einer Patent gemäss Artikel 6.3 der Statuten infolge einer offiziellen Untersuchung kann nach Ermessen des Rates die Zahlung einer Summe in Höhe des Grundgehalts des jeweiligen Mitglieds über einen Zeitraum von 18 Monaten nach sich ziehen, zahlbar in Raten und in der Höhe, wie sie zum Zeitpunkt des Vorfalls, der Anlass zu einem derartigen Entzug gegeben hat, vorlag. Sie darf jedoch die Gesamtsumme von GBP 122'300,– nicht übersteigen. Von der vom Rat zur Zahlung festgelegten Summe ist die Hälfte (die GBP 61'150,– nicht übersteigt) bei Verkündung des Urteils der offiziellen Untersuchung zu zahlen, die andere Hälfte ist sechs Monate nach dem Urteil zu zahlen, vorausgesetzt es erfolgt keine Revision des Urteils der offiziellen Untersuchung. Alle Zahlungen unterliegen den Bestimmungen der Artikel 6.4 der Statuten.

2.2 Das Aussetzen eines Zertifikats oder einer Patent gemäss Artikel 6.3 der Statuten und infolge einer offiziellen Untersuchung kann während des Aussetzungszeitraums nach Ermessen des Rates monatliche Zahlungen einer Summe nach sich ziehen, die dem monatlichen Grundlohn eines Mitglieds entspricht, und in der Höhe, die zum Zeitpunkt des Vorfalls, der Anlass zu einem derartigen Aussetzen gegeben hat, vorlag. Die monatlichen Zahlungen dürfen GBP 10'400,– pro Monat nicht übersteigen und es darf nicht mehr als acht solcher Zahlungen geben. Bei einem Aussetzen vor einer offiziellen Untersuchung sind bis nach der Urteilsverkündung der offiziellen Untersuchung keine Zahlungen zu leisten, die Zahlungen können jedoch rückdatiert werden, wenn das Aussetzen bei der offiziellen Untersuchung bestätigt wird. Es sind keine weiteren Zahlungen zusätzlich zu den unter Reglement 2.3 anfallenden zu leisten. Alle Zahlungen unterliegen den Bestimmungen vom Artikel 6.4 der Statuten.

2.3 Die Herabstufung von Zertifikaten oder Patenten infolge einer offiziellen Untersuchung kann nach Ermessen des Rates während der Zwangsdauer eines herabgestuften Zertifikats oder einer herabgestuften Lizenz zu monatlichen Zahlungen bis zu einer Summe, die drei Vierteln des Grundlohnes des jeweiligen Mitglieds entspricht, in der Höhe, die zu dem Zeitpunkt des Vorfalls, der Anlass zu der Herabstufung des Zertifikats oder der Lizenz gegeben hat, vorlag. Die monatlichen Zahlungen dürfen die Summe von GBP 5’150,– pro Monat nicht übersteigen und es darf nicht mehr als acht solcher Zahlungen geben. Es sind keine weiteren Zahlungen zusätzlich zu den unter Reglement 2.2 anfallenden zu leisten. Alle Zahlungen unterliegen den Bestimmungen der Artikel 6.4 der Statuten.

2.4 Wenn ein Mitglied angewiesen wird, die Kosten einer offiziellen Untersuchung oder des Gerichtsverfahrens mit zu tragen, und in jedem Fall nach Ermessen des Rates kann die Gewerkschaft ein Mitglied eine bestimmte Summe, die der Rat nach eigenem Ermessen festlegen kann, rückerstatten. Alle Zahlungen unterliegen den Bestimmungen der Artikel 6.4 der Statuten.

2.5 Wenn ein Mitglied zusätzlich zu einer maritimen Patent oder einer Luftfahrtlizenz eine Lizenz für ein Luftkissenfahrzeug besitzt und infolge eines Vorfalls oder einer Reihe von Vorfällen an mehr als einer öffentlichen Untersuchung teilnehmen muss, sind die Rechtskosten sowie die Kosten für den Rechtsbeistand, die gemäss den Reglement 2.4 und den Artikeln 6.1 und 6.2 der Statuten zu zahlen sind, nur für eine derartige Untersuchung zu zahlen. Das Mitglied kann wählen, für welche Untersuchung die Kosten bezahlt werden sollen. Alle Zahlungen unterliegen den Bestimmungen der Artikel 6.4 der Statuten

2.6 Die Entziehung einer Lizenz für ein Luftkissenfahrzeug oder Tragflächenboot gemäss Artikel 6.3 der Statuten infolge einer offiziellen Untersuchung kann nach Ermessen des Rates die Zahlung einer Summe in Höhe des Grundgehalts des jeweiligen Mitglieds über einen Zeitraum von 18 Monaten nach sich ziehen, zahlbar in Raten und in der Höhe, wie sie zum Zeitpunkt des Vorfalls, der Anlass zu einem derartigen Entzug gegeben hat, vorlag. Sie darf jedoch die Gesamtsumme von GBP 61’150,– nicht übersteigen. Alle Zahlungen unterliegen den Bestimmungen der Artikel 6.4 der Statuten.

2.7 Das Aussetzen einer Lizenz für ein Luftkissenfahrzeug oder ein Tragflächenboot gemäss infolge einer offiziellen Untersuchung kann während des Aussetzungszeitraums nach Ermessen des Rates monatliche Zahlungen einer Summe nach sich ziehen, die dem monatlichen Grundgehalt eines Mitglieds entspricht, und in der Höhe, die zum Zeitpunkt des Vorfalls, der Anlass zu einem derartigen Aussetzen gegeben hat, vorlag. Die monatlichen Zahlungen dürfen GBP 5’200,– pro Monat nicht übersteigen und es darf nicht mehr als acht solcher Zahlungen geben. Die in diesem Reglement erwähnten Zahlungen sind nicht zu leisten, wenn gemäss den Reglementen 2.1, 2.2 oder 2.3 bereits Leistungen auf Grund eines Entzugs oder eines Aussetzens eines anderen Zertifikats oder einer anderen Lizenz in Anspruch genommen werden. Alle Zahlungen unterliegen den Bestimmungen der Artikel 6.4 der Statuten.

2.8 In Bezug auf Artikel 6.2 der Statuten, gemäss der der Rat beschliesst, die Rechtskosten eines Mitglieds zu übernehmen, ist die Höhe der Kosten, die ohne die Genehmigung des Generalsekretär erstattet werden dürfen, wenn ein Mitglied angewiesen wird, vor einem Marinegericht oder einem anderen Untersuchungsgericht ausserhalb eines in Artikel 6.2 oder 6.1 der Statuten aufgeführten Landes zu erscheinen, für den Beteiligten insgesamt auf GBP 2'800,– beschränkt.

2.9 Die Höhe der Zahlungen, die in den Reglementen 2.1 bis 2.3 und 2.6 bis einschliesslich 2.8 aufgeführt sind, ist jährlich vom Rat zu prüfen und grob gemäss dem prozentualen Anteil, den die Subskriptionsraten für die Mitgliedschaft ansteigen, zu erhöhen.

Reglement 3: Zweck – Festlegung detaillierter Reglemente für die Umsetzung der Artikel 12 der Statuten «Befugnisse und Zusammensetzung des Rates»

3.1 Unter den gemäss der Artikel 12.2 (b) der Statuten gewählten Präsident des Rats, Vizepräsident und Stellvertretender Vizepräsident müssen sich wenigstens ein Ratsmitglied aus dem Vereinigten Königreich und eines aus den Niederlanden befinden.

Reglement 4: Zweck – Festlegung detaillierter Reglemente in Bezug auf die Durchführung von Ratswahlen gemäss Artikel 14 der Statuten

4.1 Nicht später als sieben Monate vor dem Stichtag der Wahl müssen jedem berechtigten Mitglied die Nominationsunterlagen zugestellt werden.

Um Kandidat werden zu können:

(a) muss das Mitglied zum Zeitpunkt der Schliessung der Nomination ein Vollmitglied sein und dazu berechtigt sein;
(b) muss das Mitglied einen Fragebogen, dessen Form vom Rat bestimmt wird, in dem es erklärt, dass es zum Zeitpunkt der Unterzeichnung zur Vollmitgliedschaft berechtigt ist, vollständig ausfüllen und zurücksenden;
(c) muss das Mitglied eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnen, dass es sich an die Wahlregeln und an den Wahlprozess hält;
(d) darf das Mitglied nicht für zahlungsunfähig erklärt sein oder falls es seit innerhalb von 5 Jahren nach Beendigung der Nomination unter Einhaltung von Regelungen, die vom Rat von Zeit zu Zeit herausgegeben werden, beweisen, dass es kreditfähig ist;
(e) muss das Mitglied die Nominationsunterlagen vollständig ausfüllen, unterzeichnen und unter der Vereinbarung, dass es zum Zeitpunkt der Unterzeichnung in Übereinstimmung mit den Statuten ist zurückschicken und
(f) muss das Mitglied schriftliche und unterzeichnete Unterstützungsbekundungen von wenigstens vier unterstützenden Personen beibringen, indem diese Personen entweder dieselben Nominationsunterlagen ausfüllen oder indem sie das vorgeschriebene Formular ausfüllen.
(g) Jede unterstützende Person muss zum Zeitpunkt der Schliessung der Nominationsverfahren ein Vollmitglied sein und finanzielle Leistungen in derselben Sektion wie der Kandidat erhalten (egal ob in derselben Wahlkategorie oder nicht) und bis zu einem vorgegebenen Zeitpunkt einen Fragebongen, dessen Form vom Rat von Zeit zu Zeit bestimmt wird, ausfüllen und zurücksenden, um die Berechtigung der Vollmitgliedschaft zu belegen.

4.2 Kein Mitglied darf mehr Kandidaten in seiner nationalen Sektion unterstützen als es freie Plätze gibt. Ein Mitglied darf vor oder nach der Rücksendung der Nominationsunterlagen eine schriftliche unterzeichnete Unterstützungsbekundung für einen Kandidaten abgeben. Alle Nominationsunterlagen und schriftlichen Unterstützungsbekundungen müssen, um gültig zu sein, bis fünf Monate vor dem Stichtag der Wahl beim Generalsekretär eingegangen sein. Die Nominationsunterlagen und die schriftlichen unterzeichneten Unterstützungsbekundungen können auch per Fax oder als eingescannte Kopie mit (einer) Unterschrift/Unterschriften per E-Mail eingesendet werden.

4.3 Der Generalsekretär stellt sicher, dass eine Wahlwebsite und ein Diskussionsforum bereitgestellt werden, die für Wahlkandidaten und Vollmitglieder zugänglich sind und die von denjenigen, die mit der Beaufsichtigung der Wahldurchführung beauftragt sind und die falls etwas als unangebracht angesehen wird rechtliche Hilfe zu Rate ziehen können, gefiltert werden. Briefe an den Telegraph von Kandidaten oder anderen Vollmitgliedern sollen ähnlich gefiltert werden.

4.4 Der Generalsekretär muss nicht später als drei Monate vor dem Stichtag der Wahl sicherstellen, dass jedem berechtigten Mitglied der Gewerkschaft vom Wahlprüfer (oder einer anderen Person bzw. einem anderen Gremium im Namen oder auf Anweisung des Wahlprüfers) Folgendes gesendet wurde:

(a) ein Wahlzettel, auf dem eine Liste aller gültigen nominierten Kandidaten aufgeführt ist;
(b) Informationen vom Kandidaten in einer vom Rat zu bestimmenden Form, vorbehaltlich der Zustimmung nach der Filterung. Korrekturen von Fakten können von der Gewerkschaft vorgenommen werden und auf der Website, im Telegraph oder anderswo veröffentlicht werden;
(c) ein offizielles Antwortcouvert, adressiert an den Wahlprüfer;
(d) alle Anweisungen, die der Rat für notwendig erachtet.

4.5 Damit der Wahlzettel gültig ist, muss er nicht später als zwei Werktage vor dem Stichtag der Wahl wieder beim Wahlprüfer der Gewerkschaft eingegangen sein. Ein berechtigtes Mitglied darf nicht für mehr Kandidaten wählen als freie Posten vorhanden sind, und jeder Wahlzettel, auf dem mehr Stimmen als freie Posten vorhanden sind, ist vom Wahlprüfer abzuweisen.

4.6 Der Wahlprüfer muss die Öffnung der Wahlzettelumschläge beaufsichtigen. Das Ergebnis, wie vom Wahlprüfer verkündet, muss allen Kandidaten in schriftlicher Form zugestellt und im Telegraph oder einer anderen offiziellen Zeitung bzw. Zeitschrift der Gewerkschaft veröffentlicht werden. Die Mitglieder, die die höchste Stimmenzahl für die Mitgliedschaft im Rat erhalten, werden zu Mitgliedern des Rates erklärt und treten ihr Amt ab dem Stichtag der Wahl an. Dieses Amt bekleiden sie üblicherweise bis zum Stichtag vier Jahre später. Wenn zwei oder mehr Mitglieder dieselbe Stimmzahl haben, wird der gewählte Kandidat per Ziehung entschieden. Diese Ziehung erfolgt unter Aufsicht des Wahlprüfers.

4.7 (i) Sollte im Rat aus beliebigen Gründen ein Sitz frei werden, muss dieser – anders als in Reglement 4.7 (ii) oder 4.7 (iii) aufgeführt – für den Rest der vierjährigen Amtszeit desjenigen, der das Amt niederlegt, unbesetzt bleiben. Der Rat kann für den Zeitraum, für den der Sitz frei ist, ein beliebiges Vollmitglied aus dieser Kategorie einsetzen. Hierzu kann der Rat das jeweilige Nationalkomitee um Vorschläge bitten.

4.7 (ii) Wenn das Sitz acht Monate oder mehr vor dem nächsten regulären Stichtag frei wird (wobei dies nicht für die Wahl ist, bei der dieses Amt auf dem Wahlzettel normalerweise aufgeführt wäre), bleibt das Sitz bis zu dem Stichtag, an dem das freie Sitz besetzt werden soll, unbesetzt. Befindet sich das freie Sitz nicht in einer Kategorie, für die bei dieser Wahl normalerweise Kandidaten aufgestellt werden, wird es mit dem Mitglied besetzt, dass die Anzahl der Stimmen für das freie Sitz erhalten hat. Befindet es sich in einer Kategorie, für die normalerweise Kandidaten aufgestellt werden, wird es mit dem Mitglied besetzt, das die nächsthöchste Stimmenzahl nach dem Mitglied hat, das gemäss der Reglement 4.6 für einen Zeitraum von vier Jahren als gewählt erklärt wurde. In jedem Fall übernimmt das Mitglied dieses Sitz ab dem jeweiligen Stichtag bis zum Stichtag im zweiten Jahr danach.

4.7 (iii) Wenn das Sitz weniger als acht Monate, jedoch mehr als vier Monate vor dem nächsten regulären Stichtag frei wird (wobei dies nicht für die Wahl ist, bei der dieses Amt auf dem Wahlzettel normalerweise aufgeführt wäre) und wenn sich der freie Sitz in einer Kategorie befindet, für die Kandidaten aufgestellt wurden, bleibt der Sitz bis zum nächsten Stichtag frei und wird von dem Mitglied besetzt, das die nächsthöchste Stimmenzahl nach denen erhält, die gemäss der Reglement 4.6 für einen Zeitraum von vier Jahren als gewählt erklärt werden. Das Mitglied übernimmt dieses Sitz ab dem jeweiligen Stichtag bis zum Stichtag im zweiten Jahr danach.

Reglement 5: Zweck – Festlegung detaillierter Reglemente hinsichtlich der Nationalkomitees, einschliesslich der Befugnis zur Einrichtung weiterer derartiger Komitees und des (niederländischen) Beirates, einschliesslich ihrer Geschäftsordnung sowie der Bestimmungen betreffend die Beschlussfähigkeit gemäss Artikel 17 der Statuten

5.1 Weitere Nationalkomitees sind erst zu bilden, nachdem eine Gewerkschaft von einem anderen Land als dem Vereinigten Königreich oder den Niederlande Nautilus International angeschlossen hat.

5.2 Jedes Nationalkomitee verfügt über die vom Rat delegierte Befugnis, länderspezifische Angelegenheiten in den folgenden Bereichen zu behandeln und darüber zu bestimmen:

  1. Fragen der Sozialversicherung, einschliesslich Renten
  2. Nationale und lokale Gesamtarbeitsverträge
  3. Beziehungen zu den nationalen Gewerkschaftsbünden und anderen nationalen Gewerkschaften
  4. Kontakte zu Lokal- und Nationalbehörden sowie deren Agenturen.

5.3 Die Geschäftsordnung (einschliesslich der Bestimmungen betreffend die Beschlussfähigkeit) für den niederländischen nationalen Ausschluss ist wie folgt:

Der Komitee hat folgende Mitglieder zu umfassen:

(a) ex officio den Generalsekretär sowie die Ratsmitglieder, die zur Vertretung der Mitglieder in den Niederlanden gewählt worden sind;
(b) fünf Vollmitglieder des Beirates sowie drei Mitglieder des Vorstandes, die die Mitglieder in den Niederlanden vertreten, die von den Mitgliedern der NL-Zweigstelle gewählt wurden;sowie
(c) Bis zu drei Führungskräfte, die vom Vorstand ernannt wurden.

Wenn der Präsident und/oder der Vizepräsident und/oder der stellvertetender Vizepräsident des Rates gemäss dieser Reglement keine Mitglieder des Komitees sind, sollen sie in jedem Fall zur Teilnahme an Sitzungen des Komitees berechtigt sein.

A. Konferenzen des Komitees sind nach Bedarf abzuhalten. Sie können einberufen werden, entweder durch

(a) den Generalsekretär, wenn er dies für erforderlich hält, oder
(b) durch eine schriftliche Mitteilung an den Generalsekretär, die von mindestens sechs Mitgliedern des Komitees unterzeichnet ist, und in der die entsprechende Angelegenheit genannt wird, woraufhin der Generalsekretär so schnell, wie in angemessener Form möglich, eine Konferenz einberufen muss.

B. Der Generalsekretär muss alle Komiteesitzungen mindestens fünf Werktage zuvor mit einer schriftlichen Einladung an die Komiteemitglieder einberufen, ausser bei Angelegenheiten, die vom Generalsekretär als dringend erachtet werden.

C. Über die Angelegenheit muss von der Mehrheit des anwesenden und wahlberechtigten Komitees entschieden werden. Der Präsident eines jeden Komitees hat bei Stimmgleichheit eine zweite und entscheidende Stimme.

D. Der Komitee hat nicht die Befugnis, über andere Angelegenheiten abzustimmen, es sei denn, folgende Personen sind anwesend:

(a) eine beschlussfähige Mehrheit von einem Viertel der gewählten Mitglieder sowie
(b) entweder der Präsident, der Vizepräsident oder der stellvertretender Vizepräsident des Komitees, sowie
(c) der Generalsekretär, oder in einer nicht-wählenden, nicht-beratenden Eigenschaft während seiner unvermeidbaren Abwesenheit, sein ernannter Vertreter als Aufzeichner der Sitzung, oder wenn der Generalsekretär einen solchen nicht ernannt hat, der Vize-Generalsekretär, sofern vorhanden, oder ein stellvertretender Generalsekretär, der von den Komiteemitgliedern ernannt wurde, die zu diesem Zweck anwesend sind.

E. Die Abstimmung erfolgt durch das Heben der Hand, der Präsident der jeweiligen Komiteesitzung kann jedoch auch beschliessen, dass die Wahl durch Stimmabgabe erfolgen soll. Er muss eine Wahl durch Stimmabgabe durchführen, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dies verlangt.

F. Der Beschluss des Komitees darf nicht durch eine geringfügige oder versehentliche Verletzung dieser Geschäftsordnung für ungültig erklärt werden.

5.4 Die Geschäftsordnung (einschliesslich der Bestimmungen betreffend die Beschlussfähigkeit) für den Nationalkomitee des Vereinigten Königreiches ist wie folgt:

Der Komitee hat folgende Mitglieder zu umfassen:

(a) ex officio den Generalsekretär sowie die Ratsmitglieder, die zur Vertretung der Mitglieder im Vereinigten Königreich gewählt worden sind; und
(b) bis zu fünf Führungskräfte, die vom Generalsekretär ernannt wurden.

Wenn der Präsident und/oder der Vizepräsident und/oder der stellvertretende Vizepräsident des Rates gemäss dieser Reglement keine Mitglieder des Komitees sind, sollen sie in jedem Fall zur Teilnahme an Sitzungen des Komitees berechtigt sein.

5.5 Die Geschäftsordnung (einschliesslich der Bestimmungen betreffend die Beschlussfähigkeit) für das Nationalkomitee der Schweiz ist wie folgt:

Das Komitee hat folgende Mitglieder zu umfassen:

(a) ex officio den Generalsekretär sowie die Ratsmitglieder, die zur Vertretung der Mitglieder in der Schweiz gewählt worden sind;
(b) Den Stellvertretende Generalsekretär und den Nationalsekretär, die Mitglieder des Vorstandes sind; sowie
(c) bis zu 5 Vollmitglieder, die von Mitgliedern der nationalen Sektion der Schweiz gewählt wurden.

Wenn der Präsident und/oder der Vizepräsident und/oder der stellvertetender Vizepräsident des Rates gemäss dieser Reglement keine Mitglieder des Komitees sind, sollen sie in jedem Fall zur Teilnahme an Sitzungen des Komitees berechtigt sein.

A. Sitzungen des Komitees sind nach Bedarf abzuhalten. Sie können einberufen werden, entweder durch

(a) den Generalsekretär, wenn er dies für erforderlich hält, oder
(b) durch eine schriftliche Mitteilung an den Generalsekretär, die von mindestens zwei Mitgliedern des Komitees unterzeichnet ist, und in der die entsprechende Angelegenheit genannt wird, woraufhin der Generalsekretär so schnell, wie in angemessener Form möglich, eine Konferenz einberufen muss.

B. Der Generalsekretär muss alle Komiteesitzungen mindestens fünf Werktage zuvor mit einer schriftlichen Einladung an die Komiteemitglieder einberufen, ausser bei Angelegenheiten, die vom Generalsekretär als dringend erachtet werden.

Reglement 6: Zweck – Die Festlegung detaillierter Reglementen hinsichtlich der Generalversammlung gemäss Artikel 19 der Statuten

6.1 Die Voreinladung zu einer Generalversammlung muss den Vollmitgliedern gemäss den Reglementen der Artikel 28 der Statuten wenigstens sechs Monate vor der Generalversammlung zugestellt werden.

6.2 Vollmitglieder, die einen Antrag zu Händen einer Generalversammlung stellen möchten, müssen den Antrag mindestens drei Monate vor der Generalversammlung beim Generalsekretär einreichen (dabei kann es sich auch um ein Fax oder eine eingescannte Kopie handeln, die per E-Mail versendet wird). Jeder Antrag muss von vier Vollmitgliedern unterzeichnet sein. Diese unterstützenden Unterschriften können sich auch auf einer identischen Kopie des Antragsvorschlags befinden.

6.3 Der Rat kann ebenfalls Anträge zu Händen der Generalversammlung einreichen.

6.4 Mindestens zwei Monate vor einer Generalversammlung muss den Vollmitgliedern gemäss den Bestimmungen von Artikel 28 der Statuten eine Einladung zur Konferenz zusammen mit einer Tagesordnung zum Versammlungsgegenstand zugesendet werden.

6.5 Auf der Generalversammlung muss das Protokoll des Rates, einschliesslich einer Erklärung zu finanziellen Stellung der Gewerkschaft, zur Annahme verlesen werden.

6.6 Jeder Antrag, der ordnungsgemäss unter der Reglement 6.2 eingereicht wurde, kann von jedem der Unterzeichnenden gestellt und unterstützt werden. Ist keiner der Unterzeichner anwesend, kann jeder Unterzeichner durch eine schriftliche Mitteilung, die dem Generalsekretär vor dem Datum der Generalversammlung eingereicht wird, ein anderes Vollmitglied oder andere Vollmitglieder nominieren, die den Antrag in ihrem Namen stellen und unterstützen. Ist kein Unterzeichner oder keine nominierte Person auf der Generalversammlung anwesend, kann der Präsident der Versammlung entscheiden, ob die Versammlung über den Antrag abstimmen soll.

Reglement 7: Zweck – Festlegung detaillierter Reglementen zum Generalsekretär, einschliesslich der Leitung von Wahlen für den Posten gemäss Artikel 22 der Statuten

A. Wahl des Generalsekretärs

7.1 Wenn die vierjährige Amtszeit gemäss Artikel 22.1 der Statuten an oder um den Stichtag der Ratswahlen endet, werden zu derselben Zeit wie die Ratswahlen, wie nachfolgend beschrieben, Kandidaten gesucht, Wahlunterlagen versendet und Wahlen abgehalten.

7.2 Nicht später als sieben Monate vor dem Stichtag, der vom Rat für die Wahl festgelegt wird, müssen jedem berechtigtem Mitglied die Nominationsunterlagen zugestellt werden.

Um Kandidat werden zu können:

(a) muss das Mitglied zum Zeitpunkt der Schliessung der Nomination ein Vollmitglied sein und dazu berechtigt sein;
(b) muss das Mitglied einen Fragebogen, dessen Form vom Rat bestimmt wird, in dem es erklärt, dass es zum Zeitpunkt der Unterzeichnung zur Vollmitgliedschaft berechtigt ist, vollständig ausfüllen und zurücksenden;
(c) muss das Mitglied eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnen, dass es sich an die Wahlregeln und an den Wahlprozess hält;
(d) darf das Mitglied nicht für zahlungsunfähig erklärt sein oder falls es seit innerhalb von 5 Jahren nach Beendigung der Nomination unter Einhaltung von Regelungen, die vom Rat von Zeit zu Zeit herausgegeben werden, beweisen, dass es kreditfähig ist;
(e) muss das Mitglied die Nominationsunterlagen vollständig ausfüllen, unterzeichnen und unter der Vereinbarung, dass es zum Zeitpunkt der Unterzeichnung in Übereinstimmung mit den Statuten ist zurückschicken und
(f) muss das Mitglied schriftliche und unterzeichnete Unterstützungsbekundungen von wenigstens fünfzig unterstützenden Personen beibringen von denen mindestens 25% (aufgerundet) von einem anderen nationalen Sektor als der Kandidat sein müssen, indem diese Personen entweder dieselben Nominationsunterlagen ausfüllen oder indem sie das schriftlich bekanntgeben.
(g) Jede unterstützende Person muss zum Zeitpunkt der Schliessung der Nominationsverfahren ein Vollmitglied in finanziellem Vorteil sein und bis zu einem vorgegebenen Zeitpunkt einen Fragebogen, dessen Form vom Rat von Zeit zu Zeit bestimmt wird, ausfüllen und zurücksenden, um die Berechtigung der Vollmitgliedschaft zu belegen.
(h) Der Generalsekretär stellt sicher, dass eine Wahlwebsite und ein Diskussionsforum bereitgestellt werden, die für Wahlkandidaten und Vollmitglieder zugänglich sind und die von denjenigen, die mit der Beaufsichtigung der Wahldurchführung beauftragt sind und die falls etwas als unangebracht angesehen wird rechtliche Hilfe zu Rate ziehen können, gefiltert werden. Briefe an den Telegraph von Kandidaten oder anderen Vollmitgliedern sollen ähnlich gefiltert werden.

7.3 Kein Mitglied darf mehr als einen Kandidaten unterstützen. Ein Mitglied darf vor oder nach der Rücksendung der Nominationsunterlagen eine schriftliche unterzeichnete Unterstützungsbekundung für einen Kandidaten abgeben. Alle Nominationsunterlagen und schriftlichen Unterstützungsbekundungen müssen, um gültig zu sein, bis fünf Monate vor dem Stichtag der Wahl beim Generalsekretär oder einer anderen Person, die zu diesem Zweck vom Rat ernannt wurde, eingegangen sein.

7.4 Der Rat muss auf einer Konferenz, die maximal 2 Wochen vor dem Schliessen der Nominationen gemäss Reglement 7.3 stattfindet, ein Vollmitglied für die Position des Generalsekretärs ernennen. Jede derartige Ernennung muss nicht von den fünfundzwanzig Vollmitgliedern getragen werden, wie unter Reglement 7.2 (f) angegeben.

7.5 Der Generalsekretär muss nicht später als drei Monate vor dem Stichtag der Wahl sicherstellen, dass jedem geeigneten Mitglied der Gewerkschaft vom Wahlprüfer (oder einer anderen Person bzw. einem anderen Gremium im Namen oder auf Anweisung des Wahlprüfers) Folgendes gesendet wurde:

(a) Ein Wahlzettel, auf dem eine Liste aller Kandidaten aufgeführt ist;
(b) Informationen vom Kandidaten in einer vom Rat zu bestimmenden Form, vorbehaltlich der Zustimmung nach der Filterung. Korrekturen von Fakten können von der Gewerkschaft vorgenommen werden und auf der Website, im Telegraph oder anderswo veröffentlicht werden;
(c) Ein offizielles Antwortcouvert, adressiert an den Wahlprüfer;
(d) Alle Anweisungen, die der Rat für notwendig erachtet.

7.6 Damit der Wahlzettel gültig ist, muss er nicht später als zwei Werktage vor dem Stichtag der Wahl wieder beim Wahlprüfer eingegangen sein. Ein geeignetes Mitglied darf nicht mehrere Kandidaten wählen, und jeder Wahlzettel, auf dem mehr als ein Kandidat gewählt wurde, ist vom Wahlprüfer abzuweisen.

7.7. Der Wahlprüfer muss die Öffnung der Wahlzettelumschläge beaufsichtigen. Das Ergebnis, wie vom Wahlprüfer verkündet, muss allen Kandidaten in schriftlicher Form zugestellt und im "Telegraph» oder einer anderen offiziellen Zeitung bzw. Zeitschrift der Gewerkschaft veröffentlicht werden. Das Mitglied, das die höchste Stimmenzahl erhalten hat, ist zum Generalsekretär zu ernennen und tritt ab dem Stichtag das Amt des Generalsekretärs mit all seinen Verpflichtungen an. Wenn zwei oder mehr Mitglieder dieselbe Stimmzahl haben, wird der gewählte Kandidat per Losentscheid entschieden. Dieser Losentscheid erfolgt unter Aufsicht des Wahlprüfers.

7.8. Das Amt wird für einen Zeitraum bekleidet, der am Stichtag beginnt und am ersten Stichtag für eine Wahl des Generalsekretärs nach dem Stichtag gemäss der Reglement 7.2 endet.

7.9. Wenn gemäss Artikel 22.4 der Statuten oder aus irgendeinem anderen Grund ein Amt frei wird, ist vom Rat sobald dies in vernünftigem Mass möglich ist und gemäss den Reglementen 7.2 bis einschliesslich 7.8 eine Wahl anzuberaumen, es sei denn, die Nominierungsbenachrichtigung wäre vier Monate vor dem Stichtag, der Rücksendung der Nominierungsunterlagen zwei Wochen vor dem Stichtag und der Versendung zwei Monate vor dem Stichtag.

7.10 Die Amtszeit eines Mitgliedes, das in Übereinstimmung mit der Reglement 7.9 gewählt wurde, beginnt ab dem Datum der Vakanzen oder des Stichtages, je nachdem, was später eintritt, und endet am Stichtag, an dem das Amt des der ehemaligen Generalsekretär durch den Ablauf seiner Amtszeit gemäss der Reglement 7.8 vakant geworden wäre.

B. Amtsenthebung des Generalsekretär gemäss der Artikel 22.7 oder 22.9 der Statuten

7.11 Disziplinarmassnahme

Bei der Disziplinarmassnahme werden Warnungen bei Nichteinhaltung der Normen der Arbeitsleistung, des Verhaltens (egal, ob während der Arbeitszeit oder ausserhalb) und der Teilnahme oder für eine Verletzung der Statutenartikeln bzw. Aller anderen Bedingungen und Konditionen des Beschäftigungsverhältnisses abgegeben.

7.12 Informelle Verwarnung

  1. In der ersten Instanz stellt der Präsident des Rats der Gewerkschaft die Fakten bezüglich der Beschwerde oder der Beanstandung fest.
  2. Wenn der Präsident des Rates der Ansicht ist, dass ein formelles Verwarnverfahren nicht erforderlich sei, bespricht der Präsident diese Angelegenheit mit dem Generalsekretär, wobei er Verbesserungsbereiche vorschlägt oder, im Fall einer kleineren Disziplinarsache, eine informelle Verwarnung ausgibt. Jede informelle Verwarnung muss vom Präsident schriftlich bestätigt werden.

7.13 Formelles Verfahren

  1. Wenn der Präsident des Rates in Erwägung zieht, dass die Einberufung des formellen Disziplinarverfahrens notwendig ist, informiert der Präsident den Generalsekretär darüber. In diesem Fall greift das folgende Verfahren, das, je nach Schweregrad des Verstosses, Massnahmen jeder Stufe nach sich ziehen kann, einschliesslich der fristlosen Entlassung.
  2. Bei geringfügigeren Verstössen gibt der Generalsekretär eine formelle mündliche Verwarnung aus. Der Generalsekretär wird darüber informiert, dass die Verwarnung die erste offizielle Stufe des Disziplinarverfahrens einleitet, und dass 12 Monate lang ein entsprechender Vermerk in der Personalakte des Generalsekretärs geführt werden wird. Die Natur des Verstosses und die wahrscheinliche Folge bei weiteren Verstössen oder dem Nichteintreten einer Verbesserung werden dem Generalsekretär erläutert.
  3. Bei einer wiederholten Nichterfüllung der erforderlichen Verhaltens- oder Leistungsstandards oder einer schwereren Verletzung der Standards wird dem Generalsekretär eine schriftliche Verwarnung zugestellt, die 18 Monate in seiner Personalakte verbleibt. Die Warnung umfasst die genaue Natur des Verstosses, die wahrscheinlichen Folgen weiterer Verstösse sowie, wenn erforderlich, welche Verbesserung über welchen Zeitraum hinweg erforderlich ist.
  4. Bei einer erneuten Wiederholung früherer Verstösse, wenn der Generalsekretär weiterhin keine Verbesserung zeigt, oder wenn der Verstoss zwar kein grobes Fehlverhalten darstellt, jedoch schwer genug wiegt, als dass nur eine schriftliche Verwarnung angemessen ist, erhält der Generalsekretär eine endgültige schriftliche Verwarnung, die 30 Monate lang in seiner Personalakte verbleibt. Die endgültige schriftliche Verwarnung umfasst die genaue Natur des Verstosses und enthält eine Aussage, dass jede Wiederholung zu einer Amtsenthebung oder zu einer anderen Strafe, die als angemessen erachtet wird, führt. Darüber hinaus legt sie, sofern angemessen, die erforderliche Verbesserung und den entsprechenden Verbesserungszeitraum fest.
  5. Bei einem groben Fehlverhalten oder einer schweren Verletzung der Statuten oder wenn alle vorherigen Stufen des Verwarnungsverfahrens bereits durchlaufen wurden, wird der Generalsekretär im Normalfall seines Amtes enthoben.
  6. Bei einer vermeintlichen schweren Verletzung der Statuten oder einem Akt oder Akten von grobem Fehlverhalten, muss der Generalsekretär gegebenenfalls bei voller Bezahlung von seiner Arbeit suspendiert werden. Diese Suspendierung dauert üblicherweise nicht länger als fünf Werktage, während die Gewerkschaft den vermeintlichen Verstoss untersucht. Jede derartige Suspendierung wird vom Präsident des Rates durchgeführt, der sich mit wenigstens einem der Direktoren des Stiftungsunternehmens (Nautilus Trustees Ltd) beraten hat, vorgenommen, nachdem er den Rat des Gewerkschaftsanwaltes eingeholt hat, der vertraulich bleibt. Wenn nach Abschluss der Untersuchung und des vollständigen Disziplinarverfahrens die Gewerkschaft der Ansicht ist, dass ein grobes Fehlverhalten vorliegt, wird geprüft, ob eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung oder Abfindung statt einer Abmahnung erfolgen soll.

7.14 Allgemein

  1. In jedem Fall, ausser wenn die Amtsenthebung eine mögliche Sanktion ist, ermittelt der Präsident des Rates die angemessene Sanktion und der Generalsekretär hat gegenüber dem Rat das Recht auf Berufung.
  2. Bei einer Berufung gemäss der Reglement 7.16.1 oben, prüft der Rat die Berufung auf seiner nächsten beschlussfähigen Konferenz (oder auf einer speziell zu diesem Zweck einberufenen Konferenz) und er hat die Befugnis, jede früher getroffene Entscheidung zu bestätigen oder zu widerrufen bzw. eine Kompromisslösung anzubieten. Die Entscheidung des Rates, die für alle Parteien als bindend gilt, ist dem Generalsekretär innerhalb von 14 Werktagen nach der Ratssitzung, die zur Diskussion der Berufung einberufen wurde, mitzuteilen.
  3. In jedem Fall, in dem die Amtsenthebung eine mögliche Sanktion ist, hat eine Disziplinaranhörung vor einem vom Rat ernannten Gremium, das aus drei vom Rat ernannten Personen besteht, stattzufinden. Zwei der Personen müssen Ratsmitglieder sein, darunter, sofern möglich, der Vizepräsident oder stellvertretender Vizepräsident des Rates, eine Person muss ein Direktor von Nautilus Trustees Ltd. sein. Dem ernannten Gremium muss eine Person in einer nicht-wählenden Kapazität, die vom TUC ernannt wurde, oder in Abwesenheit einer solchen Ernennung, eine Person, die vom ACAS ernannt wurde, vorstehen. Das ernannte Gremium muss die Befugnis haben, über die Fakten, die ihm vorgelegt werden, einen Beschluss zu fassen und dem Rat gegenüber die Empfehlung auszusprechen, dass das Beschäftigungsverhältnis des Generalsekretär zu beendigen ist. Diese Empfehlung muss vom Rat geprüft werden, der entscheiden muss, ob der Generalsekretär seines Amtes enthoben oder ob eine andere Sanktion auferlegt wird. Dieser Beschluss einer Amtsenthebung des Generalsekretär bzw. seiner Entfernung aus dem Amt ist nur gültig, wenn dies von wenigstens 75 % der Anwesenden und Wahlberechtigten des ganzen Rates, wie in Artikel 22.6 der Statuten definiert, so beschlossen wird.
  4. Vor einer Berufung gemäss Absatz 7.16.1, oder einer Anhörung vor dem Rat oder dem vom Rat ernannten Gremium gemäss Absatz 17.16.3, oder einer Anhörung gemäss dem formellen Verfahren in Absatz 17.15 ist der Generalsekretär befugt, sich von einem Vertreter seiner Gewerkschaft oder Berufsverband oder von einem Kollegen seiner Wahl (von denen keiner ein Rechtsanwalt sein darf) begleiten zu lassen. Der Generalsekretär hat das Recht, seinen Fall vor einer solchen Anhörung oder Konferenz in schriftlicher Form einzureichen, und ihm ist ferner ausreichend Gelegenheit zu gewähren, bei einer solchen Anhörung oder Konferenz das Wort zu ergreifen.
Reglement 8: Zweck – Die Festlegung detaillierter Regelungen in Bezug auf den Ausschluss oder die Suspendierung von Mitgliedern gemäss Artikel 25 der Statuten

8.1 Wenn entweder:

a) der Generalsekretär beschliesst, dass Beweise dafür vorliegen, dass ein Mitglied:

(i) die Statuten verletzt oder sich nachteilig hinsichtlich der Interessen oder Ziele der Gewerkschaft verhalten hat oder
(ii) sich so verhalten hat, dass seine weitere Mitgliedschaft den Interessen der Gewerkschaft oder seiner Mitglieder zuwiderläuft oder
(iii) an Aktivitäten einer politischen Partei teilgenommen hat, die, im gesetzlich zulässigem Mass, und gemäss den Reglementen des Rates Ziele haben, die im Widerspruch zu denen der Gewerkschaft stehen (zusammen als „Verstösse" bezeichnet); oder

b) der Generalsekretär erhält eine Petition, die von mindestens 10 Vollmitgliedern unterzeichnet ist, in der behauptet wird, ein Mitglied habe einen oder mehrere der unter (a) (i) bis (iii) genannten Verstösse begangen, kann der Generalsekretär eine Untersuchung in dem von ihm als angemessen erachteten Umfang ansetzen, mit dem Zweck zu bestimmen, ob Gründe zur Annahme, dass eine dieser Verstösse von einem Mitglied begangen wurde, bestehen.

8.2 Wenn der Generalsekretär nach einer solchen Untersuchung findet, dass es Gründe zur Annahme gibt, dass ein solcher Verstoss, wie er in den Statuten unter 8.1 (a) (i) bis (iii) genannt wird, begangen wurden dann muss er dem entsprechenden Mitglied schreiben, sodass es die betreffenden Anschuldigungen innerhalb von einem Monaten erklären oder ihnen widersprechen kann.

8.3 Sollte das Mitglied nach Meinung des Generalsekretärs eine zufrieden stellende Erklärung abgeben, werden keine weiteren Massnahmen ergriffen.

8.4 Sollte ein solches Mitglied sein Verhalten nicht zur Zufriedenheit des Generalsekretärs oder überhaupt nicht erklären können, kann der Generalsekretär daraufhin unter Einhaltung der Reglemente 8.5 und 8.6 den Rat oder gegebenenfalls der Exekutivkomitees beten zu prüfen, ob ihrer Meinung nach ein Verstoss oder Verstösse begangen wurden und welche Massnahmen laut Reglement 8.8 angewendet werden müssen.

8.5 Das betreffende Mitglied muss wenigstens einen Monate vor der Ratssitzung oder der Sitzung des Exekutivkomitees, auf welcher auch immer geprüft wird, ob der Verstoss oder die Verstösse begangen wurden und welche Massnahme angewendet wird (der entsprechende Teil einer solchen Sitzung wird nachstehend "Disziplinarverfahren genannt"), darüber informiert werden.

8.6 Jedes Mitglied des Rates oder des Exekutivkomitee ist wenigstens sieben Tage vorher darüber zu informieren, dass die Tagesordnung die Frage des Ausschlusses eines Mitgliedes umfasst, der Name dieses Mitglieds darf in der Benachrichtigung der Mitglieder des Rates oder des Exekutivkomitee jedoch nicht genannt werden.

8.7 Der Rat oder das Exekutivkomitee muss sein eigenes Verfahren an Disziplinarverfahren regeln und das Mitglied kann am Disziplinarverfahren anwesend sein und kann von einem Vollmitglied der Gewerkschaft in einer beratenden Funktion begleitet werden.

8.8 Der Rat oder das Exekutivkomitee muss das Mitglied in schriftlicher Form über den Beschluss des Rates oder des Exekutivkomitees informieren, das beschliessen kann, keinerlei Massnahmen zu ergreifen, das Mitglied zu ermahnen, oder es für eine bestimmte Zeitspanne von nicht mehr als fünf Jahren seines Amtes zu entheben oder das Mitglied von der Mitgliedschaft auszuschliessen.

8.9 Falls der Rat oder gegebenenfalls das Exekutivkomitee das Mitglied ausschliesst, kann es auch bestimmen, ob dem Mitglied eine Wiederaufnahme als Mitglied auf beschränkte Zeit gestattet wird oder ob dies vollständig ausgeschlossen ist.

8.10 Jedes Mitglied, das vom Generalsekretär gemäss der Reglement 8.8 über seine Ermahnung, seinen Ausschluss oder seine Amtsenthebung in Kenntnis gesetzt wurde, muss darüber informiert werden, dass er ein Widerspruchsrecht gegen eine derartige Ermahnung, Amtsenthebung bzw. einen derartigen Ausschluss hat. Dieser Widerspruch (Berufung) muss in schriftlicher Form an den Generalsekretär gesendet werden und bei diesem innerhalb von einem Monaten ab dem Datum der Benachrichtigung gemäss Reglement 8.8 eingehen. Der Generalsekretär muss den Widerspruch (Berufung) an eine Berufungskommission weitergeben.

8.11 Die Berufungskommission muss aus drei der Direktoren der Körperschaft, wie unter Artikel 9 der Statuten festgelegt, bestehen. Diese Direktoren müssen bestimmen, wie mit jeder dieser Berufungen umgegangen wird. Die Berufungskommission kann der Berufung Recht geben und das Urteil, dass ein Verstoss oder Verstösse begangen wurden aufheben, seine eigenen Massnahmen anstelle der unter Reglement 8.8 verhängten anwenden oder die Berufung ablehnen und die Entscheidung laut Reglement 8.8 bestätigen. Ein Berufung einlegendes Mitglied muss ausreichend Gelegenheit erhalten vor der Berufungskommission vorzusprechen. Es darf sich von einem Vollmitglied der Gewerkschaft in beratender Funktion begleiten lassen.

8.12 Eine schriftliche Aussage der Ergebnisse der Anhörung vor der Berufungskommission muss an den Generalsekretär und an das Berufung einlegende Mitglied gesendet werden, an die Adresse bzw. die Adressen, die in den Unterlagen der Gewerkschaft aufgeführt ist/sind. Der Generalsekretär muss ferner die Ergebnisse der Berufungskommission implementieren und die schriftliche Erklärung der Ergebnisse zur nächsten Ratssitzung zur Bekanntgabe senden.

Reglement 9: Zweck – Festlegung der detaillierten Reglemente in Bezug auf Beschwerden von Mitgliedern, hinsichtlich einer Statutenverletzung, wie in Artikel 26 der Statuten festgehalten

9.1 Ein Mitglied, das gemäss der Artikel 26 der Statuten eine Beschwerde vorbringen will, muss diese in schriftlicher Form an den Generalsekretär senden. Sie muss die Artikel bzw. Artikeln der Statuten nennen, die angeblich verletzt wurden, sowie die relevanten Beweise.

9.2 Der Generalsekretär muss die Beschwerde prüfen und dem Mitglied innerhalb einer angemessenen Zeitspanne je nach Komplexität des Falls in schriftlicher Form antworten.

9.3 Sollte das Mitglied mit der Antwort unzufrieden sein, kann es den Generalsekretär in schriftlicher Form auffordern, vorausgesetzt eine solche Aufforderung geht beim Generalsekretär innerhalb von zwei Monaten ab dem Datum ein, an dem der Generalsekretär gemäss der Reglement 9.2 auf die Beschwerde geantwortet hat, die Angelegenheit vor den Rat oder vor ein beliebiges, vom Rat zu diesem Zweck zugewiesenes Gremium zu bringen.

9.4. Das Mitglied, das die Beschwerde vorgebracht hat, darf vor dem Gremium erscheinen, das die Beschwerde anhört, sollte das Mitglied dies jedoch nicht tun, wird gemäss der schriftlichen Einreichung des Mitglieds über die Angelegenheit entschieden.

9.5. Eine schriftliche Erklärung der Ergebnisse der Anhörung (die endgültig sein muss), wird an das Mitglied unter der Adresse gesendet, die in den Unterlagen der Gewerkschaft verzeichnet ist.

Reglement 10: Zweck – das Festlegen detaillierter Reglemente hinsichtlich von Statutenänderungen gemäss Bestimmung 27

10.1 Eine Statuten-Generalversammlung, die gemäss Bestimmung 27.2. einberufen wird, soll Vollmitgliedern mindestens sechs Monate vor einer Statuten-Generalversammlung sowie in Übereinstimmung mit Bestimmung 28 angekündigt werden. Durch den Rat vorgeschlagene Statutenänderungen sollen Vollmitgliedern mindestens vier Monate vor der Statuten-Generalversammlung sowie in Übereinstimmung mit Bestimmung 28 zugestellt werden.

10.2 Eine nach Bestimmung 27.3 (i) einberufene Statuten-Generalversammlung soll mindestens vier Monate vor der Statuten-Generalversammlung sowie in Übereinstimmung mit den Vorschriften von Bestimmung 28 angekündigt werden.

Eine solche Bekanntmachung soll die Statutenänderungen spezifizieren, welche die Mitglieder oder der Rat der Versammlung gemäss Bestimmung 27.3 (i) vorgeschlagen haben.

10.3 Eine gemäss Bestimmung 27.3 (ii) einberufene Statuten-Generalversammlung soll Vollmitgliedern innert sechs Monaten nach Eingang einer Mitteilung durch Mitglieder, wie in Bestimmung 27.3 (ii) spezifiziert, angekündigt werden – und mindestens vier Monate vor einer Statuten-Generalversammlung sowie in Übereinstimmung mit den Vorschriften von Bestimmung 28.

Eine solche Bekanntmachung soll die durch die Mitglieder oder durch den Rat vorgeschlagenen Statutenänderungen gemäss Bestimmung 27.3 (ii) spezifizieren.

10.4 Durch Ankündigung gemäss Reglement 10.2 oder 10.3 steht es Vollmitglieder offen, zusätzlich zu den vorgeschlagenen Statutenänderungen noch weitere vorzubringen. Solche Vorschläge müssen:

(a) in schriftlicher Form eingereicht werden;
(b) mindestens von vier Vollmitgliedern unterzeichnet sein, die ihren Mitgliederbeitrag eingezahlt haben;
(c) so versandt werden, dass sie nicht später als zwei Monate plus zwei Wochen vor dem Versammlungstag beim Generalsekretär eintreffen.

10.5 Alle Vorschläge der Vollmitglieder sowie des Rates sollen mindestens zwei Monate vor der Statuten-Generalversammlung sowie in Übereinstimmung mit den Vorschriften von Bestimmung 28 den Vollmitgliedern zugestellt werden.

10.6 Nur Vollmitglieder, deren Mitgliederbeiträge eingezahlt wurden, sollen berechtigt sein, an der Statuten-Generalversammlung anwesend zu sein – unter denselben Bedingungen, die für die Generalversammlung gelten.

Reglement 11: Zweck – Festlegung detaillierter Reglemente hinsichtlich der Sektionskonferenz des Vereinigten Königreiches, eingeführt durch Punkt 1.8 auf das im Artikel 32 der Statuten verwiesenen Protokoll

11.1 Die Vorabeinladung zu einer Sektionskonferenz im Vereinigten Königreich muss den Vollmitgliedern gemäss den Reglementen der Artikel 28 der Statuten wenigstens drei Monate vor der Sektionskonferenz zugestellt werden.

11.2 Die Sektionskonferenz wird normalerweise jährlich abgehalten, jedoch nicht im Jahr einer gemäss der Artikel 19.2 der Statuten einberufenen Generalversammlung.

11.3 Die Sektionskonferenz darf höchstens 100 Vollmitglieder umfassen, oder aber viel weniger. Über die Anzahl beschliesst das nationale Komitee von Zeit zu Zeit. Die Zusammensetzung des Nationalkomitees muss von Zeit zu Zeit vom Nationalkomitee so festgelegt werden, dass für jede Kategorie von Vollmitgliedern eine angemessene Vertretung erreicht wird. Der Komitee muss vor jeder Sektionskonferenz die Anzahl in jeder Kategorie festlegen, einschliesslich per Verweis auf die Zusammensetzung der Mitgliedschaft.

11.4 Vollmitglieder, die auf einer Sektionskonferenz über Anträge beschliessen wollen, müssen den Antrag mindestens einen Monat vor der Generalversammlung beim Generalsekretär einreichen (dabei kann es sich auch um ein Fax oder eine eingescannte Kopie handeln, die per E-Mail versendet wird). Jeder Antrag auf einen Beschluss muss von vier Vollmitgliedern unterzeichnet sein. Diese unterstützenden Unterschriften können sich auch auf einer identischen Kopie des Antragsvorschlags befinden.

11.5 Das Nationalkomitee darf ebenfalls Anträge auf Beschlüsse auf der Sektionskonferenz einreichen.

11.6 Mindestens einen Monat vor einer Sektionskonferenz muss den Vollmitgliedern gemäss den Anforderungen von Artikel 28 der Statuten eine Einladung zur Konferenz zusammen mit einer Tagesordnung zum Sitzungsgegenstand zugesendet werden.

11.7 Die Geschäftsordnung der Sektionskonferenz ist wie folgt:

(a) in schriftlicher Form eingereicht werden;

i. Der gewählte Präsident des Nationalkomitees muss der Konferenz vorsitzen. In seiner oder ihrer Abwesenheit fällt diese Aufgabe dem Vizepräsident und gleichermassen dem Stellvertretenden Vizepräsident zu.
ii. Der Konferenz muss den Branchenbericht und alle Anträge, die von Mitgliedern innerhalb der vorgeschriebenen Zeitlimits oder vom Nationalkomitee gemäss den in der Geschäftsordnung iii und iv unten festgelegten Bedingungen prüfen und, wenn er angenommen wird, annehmen.
iii. Innerhalb des Konferenzgeländes dürfen von oder im Namen von Mitgliedern, die die Sektionstagung besuchen, keine unbestätigten Texte verteilt werden. Personen, die gegen diese Bestimmung verstossen, werden von der Sektionstagung ausgeschlossen.
iv. Um sicherzustellen, dass wichtige Fragen nicht von der Diskussion auf der Konferenz ausgenommen werden, ist der nationale Komitee befugt, Anträge einzureichen, die den anwesenden Mitgliedern nicht später als zur Eröffnungssitzung zur Verfügung gestellt werden müssen. Ungeachtet dieses Reglements können Notanträge vom Nationalkomitee zur Vorbringung auf der Konferenz eingereicht werden.
v. Der Branchenbericht wird vom Generalsekretär oder der von ihm ernannten Person vorgelesen und ist dann offen für Diskussionen. Während der Diskussion dürfen die Vollmitglieder über jede Angelegenheit sprechen, die in dem Bericht oder im Zusammenhang mit dem Bericht erwähnt wird. Dann wird über die Annahme des Berichts abgestimmt.
vi. Es werden Anträge, die von Vollmitgliedern oder dem Nationalkomitee eingereicht wurden, vorgebracht und unterstützt. Dann wird über jeden Antrag abgestimmt. Die angenommenen Anträge werden vom Generalsekretär an den Nationalkomitee oder den Rat zur Prüfung und relevanten Implementierung weitergeleitet.
vii. Der Präsident kann mit dem Einverständnis der Mehrheit der Anwesenden ein Zeitlimit für Reden erlassen.
viii. Jedes Vollmitglied, das auf der Konferenz anwesend ist, hat eine Stimme. Wenn bei einer Angelegenheit Stimmengleichheit besteht, hat der Präsident eine zweite und entscheidende Stimme. viii. Beschlüsse in allen Angelegenheiten werden per einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
ix. Jedes Mitglied gibt durch Heben seines Mitgliedsausweises eine Stimme ab.
x. Sofern dies vom Präsidenten verlangt wird, ernennt die Versammlung für die Zählung der abgegebenen Stimmen zwei Stimmenzähler.

Reglement 12: Zweck – damit detaillierte Reglemente des Verhaltenskodex ("Code of Conduct") von Nautilus International festgelegt werden, sowie eine Grundsatzpolitk in Bezug auf gegenseitigen Respekt, gemäss Regel 33. Der Kodex gilt für Mitglieder, gegebenenfalls in bestimmten Umständen auch für Nicht-Mitglieder, und soll wie folgt, interpretiert werden

1 Anwendungsbereich und Zweck des Kodex

1.1 Dieser Verhaltenskodex dient und richtet sich als Basis zur Unterstützung der Interessen an alle:

a. Mitglieder
b. Gewählte Mitglieder des Rates oder den Mitgliedern der Nationalkomitees
c. Gewählte oder ernannte Vertrauensleute (vom Rat definiert)
d. Offiziere
e. Zusätzliche Mitarbeiter, einschliesslich das Personal vom Nautilus Wohlfahrtsfond
f. Verwalter
g. Berater oder
h. Jede andere Person

Beim Ausüben der Pflichten gegenüber Nautilus International ("Nautilus"), sowie allen Nationalkomitees/Niederlassungen, und allen Personen, an die sich dieser Kodex richtet.

1.2 Dieser Code dient als

1.2.1 Orientierungshilfe für die Verhaltensnormen, die du beim Ausüben deiner Aufgaben bei Nautilus beachten musst, so dass diese

1.2.2 Offenheit und Verantwortlichkeit mit dem nötigem Ausmass fördern und stärken, und damit die Art und Weise, wie du deine Aufgaben ausübst, gegenüber anderen Personen Vertrauen inspiriert.

2 Kodex-Einschränkungen

2.1 Obwohl der Kodex in seiner Anwendung sich auf alle Aspekte deines Mitwirkens in der Gewerkschaft bezieht, ist damit in keiner Weise ein Reglement von deinem persönlichen und privaten Leben beabsichtigt.

3 Deine Pflichten beim Ausüben von Nautilus Aktivitäten

3.1 Du bist verpflichtet, die gesetzlichen Vorgaben zu befolgen, insbesondere das allgemeine Anti-Diskriminierungsgesetz und dich so zu verhalten, dass das in dich gesetzte Vertrauen in deinem Berufsstand sich in jeder Instanz rechtfertigen lässt.

3.2 Es gehört im Prinzip zu deiner allgemeinen Pflicht, die Interessen der Mitgliedschaft als Ganzes zu vertreten, sowie die der Mitarbeitern und anderer.

4 Allgemeine Grundsätze des Verhaltenskodex

4.1 Beim Ausüben deiner Aufgaben für Nautilus wird von dir erwartet, dass du dich strikt an die nachstehend erläuterten, allgemeinen Grundsätze hältst. Diese Grundsätze werden bei Erhalt von Beschwerden in Erwägung gezogen, wenn eine mögliche Verletzung der Vorschriften vorliegt, gemäss den anderen Vorgaben des Verhaltenskodex.

Selbstlosigkeit
Deine Entscheidungen müssen ausschliesslich die Interessen der Mitglieder reflektieren. Du darfst dabei in keinem Fall irgendwelche finanzielle oder andere materielle Vorteile für dich selbst, deine Familie oder deine Freunde nutzen.

Integrität
Du solltest keine finanziellen oder sonstigen Verpflichtungen gegenüber dritten Personen oder Organisationen akzeptieren, die deine Tätigkeiten bei Nautilus in irgendeiner Weise beeinflussen könnten.

Objektivität
Beim Ausüben der Geschäftsaktivitäten für Nautilus, sowie bei der Ernennung von Personen für bestimmte Ämter, der Vergabe von Aufträgen oder der Empfehlung von Personen für Auszeichnungen und/oder Förderungen musst du deine Entscheidungen auf der Basis des tatsächlichen Sachverhalts oder Leistung treffen.

Verantwortlichkeit
Als Mitglied bist du verantwortlich für deine Entscheidungen und Handlungen, die die Mitgliedschaft betreffen und musst die von dir eingenommene Position gegenüber anderen rechtfertigen können.

Offenheit
Es wird von dir erwartet, dass du so offen wie möglich deine Entscheidungen und Handlungen rechtfertigen kannst. Du sollst deine Entscheidungen begründen können und Informationen nur dann zurückhalten, wenn dies im Interesse der weiteren Mitgliedschaft liegt.

Ehrlichkeit
In Verbindung mit deiner Aktivität bei Nautilus bist du dazu verpflichtet, alle privaten Interessen offen zulegen, und gegebenenfalls Arrangements zu treffen, damit dabei keinerlei Konfliktsituationen entstehen und dafür gesorgt ist, dass die Interessen der Mitglieder gewahrt sind.

Leadership
Du sollst das Prinzip des Leaderships demonstrativ als Vorbild fördern und unterstützen.

5 Verhaltensregeln

5.1 Du sollst insbesondere die folgenden Vorgaben beachten:

5.2 Dein Verhalten muss auf die Interessen der Mitglieder abgestimmt sein, damit Konflikte zwischen persönlichen Interessen und Mitgliedern vermieden werden. Sollte sich trotzdem ein Konflikt zwischen den persönlichen und den Interessen der Mitglieder präsentieren, muss dieser für ein und alle Male zugunsten der Interessen der Mitglieder gelöst werden.

5.3 Ein Mitglied darf als Advokat gegen Bezahlung keine Interessen von externen Agenturen wahrnehmen, die mit Nautilus in einer Geschäftsverbindung stehen oder mit Nautilus in ein Verfahren verwickelt sind.

5.4 Das Annehmen von Bestechungen jeglicher Art, die deine Tätigkeiten bei Nautilus in irgendeiner Weise beeinflussen könnten, sei es in Form von Gebühren, Entschädigungen, Geschenk(en) oder Belohnung im Zusammenhang mit einer Auszeichnung, ebenso ein Einspruch in Bezug auf eine Motion, einen Vertrag oder einer sonstigen Angelegenheit, die Nautilus betreffen, oder dem Rat oder dem Komitee von Nautilus zur Beratung vorgelegt werden, auf der Basis der Beschlussfassung des Rates gemäss Artikel 25, können bei Mitgliedern zu Disziplinarmassnahmen und bei Nicht-Mitgliedern zu einem Vertragsverletzungsverfahren führen.

5.5 In allen Aktivitäten mit oder im Namen von Organisationen, mit denen du eine finanzielle Zusammenarbeit unterhältst (einschliesslich Aktivitäten, die nicht von öffentlichem Interesse sein müssen, wie informelle Tagungen und Funktionen), musst du immer im Auge behalten, dass du dem Rat, dem Generalsekretär und anderen offen und ehrlich darüber Auskunft geben musst, wenn diese, aufgrund der Vorgaben von diesem Kodex, möglicherweise deine Nautilus Aktivitäten beeinflussen könnten.

5.6 Du musst auch berücksichtigen, dass vertrauliche Informationen, die du im Verlauf deiner Nautilus Aktivitäten erhalten hast, nur in Verbindung mit diesen Tätigkeiten benutzt werden dürfen, und dass diese Informationen niemals direkt oder indirekt anderweitig benutzt werden dürfen, auch nicht mit dem Ziel von finanziellem Gewinn.

5.7 Du musst zu jedem Zeitpunkt sicherstellen, dass deine Ausgaben, Zulagen, Einrichtungen und Dienstleistungen von Nautilus strikt den jeweiligen Regeln, Reglementen und der Grundsatzpolitik für diesen Zweck entsprechen, und dass du die von Nautilus festgelegten Limits für solchen Ausgaben, Zulagen, Einrichtungen und Dienstleistungen befolgst.

5.8 Dein Verhalten gegenüber anderen Mitgliedern soll stets das in Nautilus gesetzte Vertrauen und die Zuversicht in Bezug auf Integrität fördern und stärken; in keiner Weise sollst du dich an Massnahmen beteiligen, die Nautilus, oder andere, die diesem Kodex unterliegen, in Verruf bringen könnten.

6 Registrierung und Deklarieren von Interessen

6.1 Deiner Pflicht in Bezug auf das Registrieren und der Deklaration von Interessen musst du gewissenhaft nachgehen und stets sicherstellen, dass dies in allen, relevanten Interessen in allen Geschäftsgängen im Rahmen einer Nautilus-Tagung, sowie in internen sowie externen Kommunikationen reflektiert ist. Andauernde Konflikte sollen auf jedem Fall dem Generalsekretär schriftlich kommuniziert werden.

7 Dies bezieht sich auf Pflichten, die der Rat oder der Generalsekretär in Bezug auf das Verhalten gemäss den Vorgaben von Regel 25 und Regel 8 zu überprüfen hat

7.1 Im Fall einer Untersuchung deines Verhaltens wird von dir erwartet, dass du als Mitglied in allen Phasen umgehend zusammenarbeitest, gemäss den Vorgaben von Regel 25 und Regel 8.

7.2 Es ist dir in jeglicher Art und Weise untersagt, berechnend oder mit Absicht auf die Entscheidung eines Mitglieds des Rates Einfluss zu nehmen, vor allem bei der Prüfung einer Beschwerde in Bezug auf eine Verletzung von diesem Kodex.

8 Pflichten, die den Rat und die Nationalkomitees betreffen

Paragraph 8 bezieht sich nur auf dich als Mitglied des Rates oder eines der Nationalkomitees

8.1 Der Erfolg des Rates und der Nationalkomitees für die Mitgliedschaft ruht auf dem Vertrauen zwischen den einzelnen Mitgliedern des Rates und des Komitees, mit dem die verschiedenen Unterschiede mit einem hohen Mass an Teamfähigkeit unterstützt werden. Die Mitglieder des Rates und der Komitees sind stets darauf bedacht, hohe fachliche und ethische Standards gegenüber allen zu pflegen, im Einklang mit diesem Kodex, gemäss den Vorgaben in Paragraph 10, in Bezug auf gegenseitigen Respekt.

8.2 Die meisten Informationen, die der Rat oder die Komitees erhalten, sind sensibler oder vertraulicher Art; diese müssen streng vertraulich behandelt werden, falls nicht anders vereinbart.

8.3 Der Rat oder die Komitees sollen Debatten, Diskussionen und Darstellungen zu allen Gesichtspunkten begrüssen, unabhängig davon, ob es sich um die Meinung von einer Mehrheit oder einer Minderheit handelt. Sobald eine Entscheidung getroffen worden ist, gilt die Kollektivverantwortung, mit der von allen akzeptierten und unterstützten Entscheidungen geregelt werden. Ansichten von Minderheiten werden beschrieben, aber nicht befürwortet.

8.4 Die Kollektivverantwortung gilt nicht für Berichte von einem Unterausschuss, der vom Rat oder einem Komitee des Hauptausschusses bestellt worden ist, ausser es handelt sich um den Verwaltungsausschuss in seiner Berichterstattung an den Rat.

8.5 Die Teilnahme an den Sitzungen des Rates oder den zuständigen Komitees, die die Geschäfte der Nautilus Mitglieder wahrnehmen, ist wichtig und muss mit entsprechender Würde wahrgenommen werden. Es wird von den Mitgliedern des Rates und der Komitees erwartet, dass sie an allen Sitzungen teilnehmen und, wenn dies nicht möglich ist, müssen Abwesenheiten gegenüber dem zuständigen Vorsitzenden und dem Generalsekretär im Voraus erklärt und gerechtfertigt werden. Abwesenheiten sollten so selten wie möglich sein, auch angesichts der unvorhersehbaren Situation in der See- und Schifffahrtsindustrie, in der Mitglieder arbeiten.

8.6 Angesichts der Wichtigkeit dieser Prinzipien wird von Mitgliedern erwartet, dass sie sich diesen Standards fügen, anderenfalls, wenn sie dazu nicht in der Lage sind, sollten sie ihr Amt niederlegen.

9 Ausscheiden aus dem Amt

9.1 Als bezahlter Offizier wird von dir beim Ausscheiden aus dem Amt erwartet, dass du in der Regel eine sogenannte „Anstandslücke" respektierst, d.h. einen Zeitabschnitt der deine Amtszeit als bezahlter Offizier und den Zeitpunkt deiner Unternehmensgründung im Seeverkehr oder der Binnenschifffahrt klar trennt.

10 Nautilus Grundsatzpolitik in Bezug auf gegenseitigen Respekt

Es wird von dir erwartet, dass du dich strikt an die Grundsatzpolitik in Bezug auf gegenseitigen Respekt nach den folgenden Vorgaben hältst:

Nautilus International wendet sich vehement gegen jede Form von Benachteiligung aufgrund gesetzlich definierter Merkmale der Diskrimination wie Alter, Rasse, Geschlechtsumwandlung, Ehe, amtlich eingetragene Partnerschaft, Ziviltrauung, Schwangerschaft und Mutterschaft, Geschlecht, Behinderung, sexuelle Ausrichtung, Religion oder Weltanschauung, und hat sich in einer Erklärung zur Chancengleichheit zur Umsetzung derselben verpflichtet.

Unter den Gewerkschaftern gibt es ein sehr hohes Wertschätzungsbedürfnis in Bezug auf die Achtung der Würde eines jeden einzelnen Menschen. Man muss also immer wachsam sein, dass sichergestellt wird, dass alle Teilnehmer an den Nautilus Tagungen und Veranstaltungen, sowie Bezugsberechtigte der Dienstleistungen des Nautilus Wohlfahrtsfond in einem Umfeld mit einer Atmosphäre arbeiten, in dem sie sich wohl und sicher fühlen.

Nautilus fühlt sich verpflichtet, ein auf Würde und gegenseitigem Respekt ausgerichtetes Arbeitsumfeld zu schaffen und es so zu erhalten. Weder duldet noch toleriert Nautilus Verhalten, das die Würde und Selbstachtung eines einzelnen untergräbt, oder zu einem einschüchternden, feindlichen, missbräuchlichen oder beleidigenden Umfeld beiträgt. Diese Verpflichtung gilt für alle Delegierten und Teilnehmer, Frauen und Männer, Nautilus Tagungen, Aktivitäten und gesellschaftlichen Begegnungen und Wohlfahrtsfond-Aktivitäten, wo immer auch sie stattfinden.

Als Arbeitgeber hat Nautilus hat eine rechtliche Verpflichtung und moralische Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern, sie vor jeglicher Form von Belästigung, Missbrauch oder ähnlichem, sowie nicht akzeptablem Verhalten am Arbeitsplatz zu schützen. Dies gilt für das Arbeitsumfeld von allen Nautilus Büros in allen Ländern und für alle Nautilus Tagungen, wo immer auch sie stattfinden. Ebenso gilt es für gesellschaftliche Anlässe des Nautilus Personals, deren Teilnahme an diesen Anlässen in direkter Verbindung mit dem Arbeitsplatz steht.

Zur Umsetzung dieser Grundsatzpolitik gelten Nautilus die folgenden Richtlinien:

Richtlinien Nautilus Grundsatzpolitk im Bezug gegenseitigen Respekt

Nautilus International verpflichtet sich, ein auf Würde und gegenseitigen Respekt ausgerichtetes Arbeitsumfeld zu schaffen und dies so zu erhalten; und wird gemäss der vom Rat angenommenen Erklärung zur Chancengleichheit dieses Engagement dementsprechend umsetzen.

Man muss also immer wachsam sein, dass alle Mitarbeiter und Teilnehmer der Nautilus Tagungen und Bezugsberechtigte der Dienstleistungen des Nautilus Wohlfahrtsfond in einem Umfeld mit einer Atmosphäre arbeiten, in der sie sich wohl und sicher fühlen. Dies gilt für Tagungen, gesellschaftlicher Anlässe und alle Ereignisse rund um die Nautilus Aktivitäten.

Was wir von dir erwarten

  • Alle, einschliesslich andere Mitglieder, wie auch Nautilus Offiziere und Personal, sowie Bezugsberechtigte des Nautilus Wohlfahrtsfond, mit Respekt und Würde zu behandeln
  • Sicherzustellen, dass dein eigenes Verhalten nicht beleidigend ist oder zu einem Missverständnis führen könnte
  • Nochmals darüber nachzudenken, bevor du persönliche Bemerkungen äusserst
  • Die Verantwortung für alle Formen von nicht akzeptablem und beleidigendem Verhalten zu übernehmen, und ebenso den Respekt der persönlichen Würde

Wie definiert sich nicht akzeptables Verhalten?

Nicht akzeptables Verhalten, einschliesslich unerwünschtes, körperliches, verbales oder nicht-verbales Verhalten, unter anderem auch E-Mails oder Social Media, die sich als Verhalten definieren, das verhöhnende, einschüchternde oder körperlich erniedrigende Wirkung hat.

Dieses Verhalten kann sich in seinem Schwerpunkt auf folgende Punkte konzentrieren:

Rasse, ethnische Herkunft, Nationalität sowie Hautfarbe
Geschlecht oder sexuelle Ausrichtung
Behinderung(en) oder sensorische(n) Störung(en)
Alter, Gesundheit sowie körperliche Merkmale
Religiöse oder politische Überzeugungen

Es kann sich auch in Formen von unerwünschtem Verhalten präsentieren:

Unerwünschter körperlicher Kontakt

Körperliche oder sexuelle Übergriffe
Sexuelle oder eindeutige, angekündigte Vorhaben
Rassistische, sexistische oder religiöse Witze
Anstössige Sprache, Beleidigung(en) und obszöne Gesten
Unwillkommene Geschenke
Belästigung oder Stalking durch Eindringen in die Privatsphäre

Diese Auflistungen sind nicht vollständig.

Es ist uns bewusst, dass unter den Gewerkschaftern ein sehr hohes Wertschätzungsbedürfnis in Bezug auf die Achtung der Würde eines jeden einzelnen Menschen besteht. Wir freuen uns auf deine Zusammenarbeit in unseren fortlaufenden Bemühungen, Nautilus als Arbeitsplatz wie auch alle Nautilus Tagungen und Aktivitäten zu einer positiven Erfahrung für alle zu machen.

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